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SEMINARTHEMEN

Seminarprogramm 2026 PDF
  • > 10 Jahre Erfahrung
  • > 70 aktuelle Themen
  • > 140 Referent:innen
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Neue seminare

  1. Social Media Recht für Unternehmen

    Rechtliche Grundlagen für Social Media kennen und rechtssicher umsetzen

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  2. Assistenz-Tagung 2026

    Starke Assistenzen für starke Unternehmen

    • Präsenz in Wien
  3. MS Excel für Lehrlinge

    Die wichtigsten Excel-Basics fürs Berufsleben 

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  4. Bauträgerprojekte berechnen

    Rentable Bauträgerprojekte durch verlässliche Bewertung

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  5. Neue Flüssiggas-Verordnung

    Zusammenlagerung, Brandschutz & Explosionsschutz

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SEMINARPROGRAMM DER FORUM AKADEMIE

 

Informieren Sie sich in unserem Seminarprogramm über top-aktuelle Themen und Veranstaltungen. Unser Anspruch ist, Ihnen persönlich und Ihrem Unternehmen Weiterbildungsangebote zu bieten, die Sie gezielt und wirkungsvoll voranbringen!


Deshalb zeichnen sich unsere Seminare durch

 

  • hohen Praxisbezug,
  • fachliche Qualität und Exzellenz
  • sowie Aktualität und Rechtssicherheit aus.
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INHOUSE-AKADEMIE

 

Bei uns haben Sie die Möglichkeit, maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen anzufragen, in denen Sie selbst die Themen und Schwerpunkte bestimmen.

 

Wir bieten Ihnen:

 

  • Hohen Praxisbezug mit herausragenden Expert:innen
  • Fachliche und methodische Qualität durch Einbindung des Fachverlags
  • Aktualität und Rechtssicherheit
  • Langjährige Erfahrung
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FORUM Akademie Bestseller

  1. Datenverarbeitung mit Excel und KI
    Datenverarbeitung mit Excel und KI

    Steigern Sie Ihre Datenanalyse-Skills – mithilfe von Excel und KI!

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  2. Rechtskonformer Umgang mit dem Betriebsrat
    Rechtskonformer Umgang mit dem Betriebsrat

    So funktioniert die konstruktive Zusammenarbeit mit Ihrer Arbeitnehmervertretung!

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  3. Arbeitszeitmodelle rechtssicher gestalten
    Arbeitszeitmodelle rechtssicher gestalten

    Nutzen Sie die Möglichkeiten flexibler Arbeitszeitgestaltung

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  4. Arbeitnehmer-Datenschutz
    Arbeitnehmer-Datenschutz

    Rechtssicherer Umgang mit Mitarbeiter- und Bewerberdaten

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Neues im blog

Weitere super geile Beiträge
  • Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte: Das müssen Kreative ab 1.8.2026 beachten

    Ab 2. August 2026 gilt die Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte. Was müssen Kreative bei Deepfakes, Bildern und Texten beachten, welche Pflichten und Ausnahmen gibt es?  Die rasante Entwicklung generativer Künstlicher Intelligenz (KI) hat die kreative Welt revolutioniert. Ob beeindruckende KI-Bilder, lippensynchrone Deepfakes oder automatisierte Texte – die Werkzeuge sind mächtig. Doch mit großer kreativer Freiheit kommt auch Verantwortung. Ab dem 2. August 2026 greift in der Europäischen Union (EU) eine entscheidende Regelung des sogenannten „EU AI Act“ (KI-Verordnung): die Transparenz- und Kennzeichnungspflicht. Was bedeutet das konkret für Designer, Autoren, Video-Creator und andere kreative Anwender? Dieser Leitfaden gibt einen klaren Überblick über die neuen Pflichten, Ausnahmen und die praktische Umsetzung.   Warum gibt es die neue Kennzeichnungspflicht? Das Hauptziel der EU-Verordnung nach Artikel 50 des KI-Gesetzes ist Transparenz. Im digitalen Raum wird es immer schwieriger, zwischen menschengemachten und maschinell erstellten Inhalten zu unterscheiden. Verbraucher sollen davor geschützt werden, getäuscht zu werden – sei es durch fotorealistische Fake-Bilder, manipulierte Videos (Deepfakes) oder automatisierte Falschberichte. Wer kreative Inhalte veröffentlicht, muss künftig in vielen Fällen mit offenen Karten spielen.   Wann müssen kreative Inhalte gekennzeichnet werden? Die Pflicht zur Kennzeichnung betrifft aber nicht alle KI-generierten Inhalte, sondern vor allem solche, die eine gewisse Wirkung entfalten oder in bestimmten Kontexten stehen. Als kreativer Anwender (im Gesetz oft als „Betreiber“ oder „Nutzer“ des KI-Systems bezeichnet) müssen Sie besonders in folgenden Fällen aufpassen: Täuschend echte Medien (Deepfakes): Wenn Sie Bilder, Audio- oder Videodateien erstellen, die echte Personen, Gegenstände oder Ereignisse darstellen und täuschend echt wirken („synthetische Medien“), müssen Sie diese zwingend als KI-generiert kennzeichnen. Texte von öffentlichem Interesse: Veröffentlichen Sie KI-generierte Texte, die Themen von öffentlichem Interesse behandeln (z. B. Nachrichten, politische Kommentare oder gesellschaftliche Debatten), besteht eine Kennzeichnungspflicht. Dies gilt primär dann, wenn die Texte ohne tiefgreifende menschliche Prüfung oder redaktionelle Überarbeitung online gehen. Direkte Interaktion mit Kunden: Nutzen Sie als Kreativer einen automatisierten Chatbot oder KI-Assistenten auf Ihrer Website, um mit Kunden zu kommunizieren, müssen die Nutzer darüber informiert werden, dass sie mit einer Maschine sprechen.   Welche Ausnahmen gibt es für Kreative? Nicht jeder Pinselstrich, der mit Unterstützung einer KI getätigt wird, erfordert ein Label. Die EU hat wichtige Ausnahmen definiert, um den kreativen Workflow nicht lahmzulegen: Unterstützende KI-Nutzung: Nutzen Sie KI-Tools lediglich als Hilfsmittel – etwa zur Grammatikkorrektur, zur Strukturierung von Ideen oder für ein grobes Text-Brainstorming –, entfällt die Kennzeichnungspflicht. Voraussetzung ist, dass Sie als Mensch das Endergebnis maßgeblich prägen und verantworten. Offensichtliche Fiktion und Kunst: Wenn für einen durchschnittlich informierten Betrachter sofort erkennbar ist, dass es sich um ein künstliches oder künstlerisches Werk handelt (z. B. ein offensichtlich im Comic-Stil geriertes Bild oder ein Science-Fiction-Kunstwerk), ist keine Kennzeichnung nötig. Reine interne Nutzung: Dokumente oder Grafiken, die nur für den internen Betriebsauslauf gedacht sind, müssen nicht gelabelt werden.   Wie muss die Kennzeichnung praktisch aussehen? Die Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen: technisch und visuell.   1. Technische Kennzeichnung (unsichtbar) Die Entwickler der KI-Tools (z. B. von Bild- und Textgeneratoren) sind ab August 2026 verpflichtet, eine maschinenlesbare Kennzeichnung direkt in die Daten einzubauen. Das passiert meist über unsichtbare digitale Wasserzeichen oder Metadaten. Wichtig für Kreative: Sie müssen sicherstellen, dass diese technischen Kennzeichnungen beim Bearbeiten und Exportieren der Dateien (z. B. beim Speichern in Photoshop oder beim Videoschnitt) nicht versehentlich gelöscht werden.   2. Visuelle Kennzeichnung (sichtbar) Wo es für den Endnutzer notwendig ist, müssen Sie klare und verständliche Hinweise anbringen. Da es noch kein einheitliches EU-Logo gibt, reichen vorerst transparente Formulierungen: „Dieses Bild wurde mit Unterstützung von KI erstellt.“ „Hinweis: Bei diesem Audiobeitrag handelt es sich um eine KI-generierte Stimme.“   Was passiert bei Verstößen? Die EU meint es ernst mit der Transparenz. Wer absichtlich oder fahrlässig Inhalte verbreitet, die den Anschein erwecken, rein menschlichen Ursprungs zu sein, obwohl sie einer Kennzeichnungspflicht unterliegen, riskiert empfindliche Konsequenzen. Es drohen Abmahnungen, Imageverluste bei Kunden und im schlimmsten Fall hohe Bußgelder.   Checkliste für den kreativen Alltag Damit Sie ab August 2026 rechtssicher arbeiten, hilft diese kurze Routine bei jedem Projekt: Analysieren: Handelt es sich um eine täuschend echte bildliche Darstellung oder einen Text zu einem Thema von öffentlichem Interesse? Prüfen: Habe ich die KI nur als Assistent genutzt oder das Werk fast komplett generieren lassen? Erhalten: Bleiben die unsichtbaren Metadaten des KI-Tools beim Export meiner Datei intakt? Deklarieren: Ist ein sichtbarer Hinweis für mein Publikum notwendig und platziert?   Fazit In der Praxis sind die meisten Inhalte also auch nach dem 1.8.2026 nicht kennzeichnungspflichtig. Kreative müssen aber diese Regeln und Ausnahmen kennen und sollten im Zweifelsfall lieber einmal zu viel als einmal zu wenig zugeben, dass sie eine KI benutzt haben.   Autor: Forum Media (MKR) Seminartipp! ChatGPT für Einsteiger
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  • Vorteile von individuellen GPTs gegenüber frei verfügbaren GPTs

    Frei verfügbare GPTs wie etwa ChatGPT werden auch in vielen Unternehmen genutzt. Aber im professionellen Einsatz haben sie eine Reihe von Nachteilen. Individuelle GPTs sind hier die bessere Lösung. Künstliche Intelligenz ist längst im Unternehmensalltag angekommen. Viele Menschen nutzen bereits frei verfügbare GPTs, um Texte zu erstellen, Informationen zu recherchieren oder kreative Ideen zu entwickeln. Diese allgemein zugänglichen Systeme bieten einen einfachen Einstieg in die Welt der KI. Doch sobald Unternehmen KI gezielt in ihre Prozesse integrieren möchten, reichen Standardlösungen oft nicht mehr aus. Individuelle GPTs bieten hier entscheidende Vorteile.   Was ist der Unterschied zwischen frei verfügbaren und individuellen GPTs im Unternehmen? Frei verfügbare GPTs bieten einen einfachen Zugang zu moderner KI-Technologie und eignen sich gut für allgemeine Aufgaben. Individuelle GPTs gehen jedoch deutlich weiter. Durch Spezialisierung, besseren Datenschutz, konsistente Ergebnisse und die Integration in bestehende Prozesse entstehen Lösungen mit echtem Mehrwert für Unternehmen. Statt einer allgemeinen KI erhalten Organisationen einen digitalen Assistenten, der ihre Sprache spricht, ihre Abläufe versteht und gezielt unterstützt. Genau darin liegt der entscheidende Unterschied: Individuelle GPTs sind nicht nur intelligente Werkzeuge, sondern strategische Systeme zur Optimierung von Arbeitsprozessen und Kommunikation.   Frei verfügbare GPTs: leistungsfähig, aber allgemein gehalten Öffentlich zugängliche GPTs sind darauf ausgelegt, möglichst viele Anwendungsfälle abzudecken. Sie liefern Antworten auf allgemeine Fragen, unterstützen beim Schreiben von Texten oder helfen bei alltäglichen Aufgaben. Das Problem dabei: Sie kennen weder interne Unternehmensprozesse noch branchenspezifische Anforderungen. Informationen müssen immer wieder neu erklärt werden, Ergebnisse bleiben oft oberflächlich und die Antworten sind nicht dauerhaft auf die Bedürfnisse eines Unternehmens abgestimmt. Für private Nutzung oder einfache Aufgaben sind solche Systeme häufig ausreichend. Im professionellen Umfeld entstehen jedoch schnell Grenzen bei Effizienz, Qualität und Datenschutz.   Individuelle GPTs verstehen den Unternehmenskontext Der größte Vorteil individueller GPTs liegt in ihrer Spezialisierung. Sie werden gezielt auf ein Unternehmen, ein Team oder einen bestimmten Prozess angepasst. Dadurch kennt die KI beispielsweise: interne Abläufe, Produkte und Dienstleistungen, Unternehmensrichtlinien, branchenspezifische Begriffe, gewünschte Kommunikationsstile oder relevante Wissensdatenbanken. Die Antworten werden dadurch deutlich präziser und relevanter als bei frei verfügbaren GPTs. Mitarbeitende müssen Informationen nicht ständig neu formulieren oder erklären. Die KI arbeitet direkt im richtigen Kontext.   Warum bringen individuelle GPTs bessere Ergebnisse? Frei verfügbare GPTs liefern oft unterschiedliche Ergebnisse – abhängig davon, wie Fragen formuliert werden. Individuelle GPTs hingegen können mit festen Regeln und klaren Vorgaben arbeiten. Unternehmen können definieren: welche Tonalität verwendet wird, wie Inhalte strukturiert sein sollen, welche Informationen priorisiert werden und welche Themen ausgeschlossen bleiben. Das sorgt für eine gleichbleibend hohe Qualität der Ergebnisse. Besonders in Bereichen wie Kundenservice, Marketing oder interner Kommunikation ist Konsistenz ein wichtiger Erfolgsfaktor.   Deutliche Zeitersparnis im Arbeitsalltag Während allgemeine GPTs oft zusätzliche Erklärungen benötigen, liefern individuelle Systeme schneller verwertbare Ergebnisse. Prozesse werden dadurch effizienter. Ein individuelles GPT kann beispielsweise: Support-Anfragen automatisch beantworten, Angebote vorbereiten, interne Dokumente zusammenfassen, Meeting-Protokolle erstellen oder Wissen aus verschiedenen Quellen bündeln. Mitarbeitende sparen Zeit bei Routineaufgaben und können sich stärker auf strategische oder kreative Tätigkeiten konzentrieren.   Warum bieten individuelle GPTs einen besseren Datenschutz? Datenschutz ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen individuellen und frei verfügbaren GPTs. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sensible Informationen geschützt bleiben und interne Daten nicht unkontrolliert verarbeitet werden. Individuelle GPTs bieten hier deutlich mehr Kontrolle. Unternehmen können festlegen: welche Daten genutzt werden dürfen, wo Informationen gespeichert werden, welche Zugriffsrechte gelten und welche Sicherheitsrichtlinien eingehalten werden müssen. Dadurch lassen sich KI-Lösungen besser mit Compliance-Anforderungen und Datenschutzrichtlinien vereinbaren.   Integration in bestehende Systeme Frei verfügbare GPTs arbeiten meist isoliert. Individuelle GPTs können dagegen direkt mit bestehenden Unternehmenssystemen verbunden werden. Dazu gehören beispielsweise: CRM-Systeme, Wissensdatenbanken, Support-Plattformen, Projektmanagement-Tools oder interne Dokumentationssysteme. Die KI wird dadurch zu einem aktiven Bestandteil der Arbeitsprozesse und nicht nur zu einem separaten Hilfsmittel.   Welche Wettbewerbsvorteile bringt eine maßgeschneiderte KI? Unternehmen, die individuelle GPTs einsetzen, profitieren langfristig von schnelleren Prozessen, besserer Kommunikation und effizienterer Wissensnutzung. Während frei verfügbare GPTs allen gleichermaßen zur Verfügung stehen, entsteht durch individuell angepasste Systeme ein echter Wettbewerbsvorteil. Die KI unterstützt exakt dort, wo Unternehmen den größten Nutzen erzielen können. Besonders in wettbewerbsintensiven Märkten kann dies ein entscheidender Faktor sein, um schneller, kundenorientierter und produktiver zu arbeiten.   Autor: Forum Media (MKR) Seminartipp! Mit individuellen GPTs zur persönlichen Assistenz
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  • Das war der AusbilderSummit 2026 in Wien!

    Österreichs führendes Treffen für Ausbilderinnen und Ausbilder lieferte neue Impulse für die Lehre. Am 11. März 2026 versammelten sich Österreichs Ausbilderinnen und Ausbilder im Steigenberger Hotel Herrenhof in Wien, um sich über erfolgreiche Recruiting-Strategien, KI in der Lehre und die neuesten Entwicklungen aus dem Wirtschaftsministerium auszutauschen. Die Teilnehmenden erwartete bereits zum achten Mal geballtes Know-How und eine etablierte Plattform für Austausch, Weiterbildung und Vernetzung.   Die erfolgreichsten Strategien im Lehrlings-Recruiting Zu Beginn nahm Claudia Lorber (HR-Expertin) in einem pointierten Vortrag ihre Zuhörenden mit in die Welt der Jugendlichen. Denn deren Informationsverhalten unterscheidet sich von den Gewohnheiten der vorangegangenen Generationen wesentlich. Die Expertin rüstete ihr Publikum mit effektiven Praxisanleitungen aus, die sich auch in kleineren Unternehmen mühelos umsetzen lassen. Damit sollen nicht vorrangig die besten, sondern die passenden Lehrlinge für den eigenen Betrieb gewonnen werden.   Erwartungen von Lehrlingen an ihre Ausbilder:innen Im Lehrlingspanel teilten Greta Gundlach und Levi Deutschmann ihre Erfahrungen als ehemals Auszubildende. Mit Humor und großer Ehrlichkeit blickten sie zurück auf ihre kürzlich abgeschlossene Berufsausbildung. Sie thematisierten nicht nur ihre Erwartungen, sondern auch Best Practice für Unternehmen im Umgang mit jungen Menschen, die erst am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn stehen. Seminartipp! Business English für Lehrlinge | Online-Seminar   KI in der Lehre: Vom Recruiting bis zur LAP In seinem Fachvortrag zeigte Dr. Branko And̵ić (Dozent an der JKU Linz), wo Künstliche Intelligenz bereits heute eingesetzt werden kann – z.B. bei der Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung. So können Ausbildende ihre Lehrlinge nicht nur mit einer höheren Feedbackdichte und gezieltem Lernen, sondern sogar mit der Simulation von Prüfungssituationen unterstützen. Seminartipp! ChatGPT und Co. in der Lehre | Online-Seminar (75% gefördert)   Best Practice zur Motivation der Lehrlinge Die heurige Best Practice-Runde widmete sich dem Thema Motivation. Beim Lehrlingshackathon, den Anna Gawin (CEO & Co-Founder von apprentigo) vorstellte, werden IT-Kompetenzen von Lehrlingen aller Branchen genutzt, um Begeisterung für den Betrieb zu erzeugen. Ursula Jobst stellte das Lehrlingscenter der Österreichischen Post AG vor, das als zentrale Drehscheibe für die Betreuung, Ausbildung und Vernetzung der Lehrlinge in ganz Österreich fungiert. Lena Preglau stellte die BILLA-Lehrlingswoche vor, in deren Rahmen österreichweit Lehrlinge im Alleingang Filialen des Einzelhändlers führen dürfen – ein echter Motivationsbooster!   Film ab fürs Team: Mit kreativen Videoprojekten Lehrlinge gewinnen und begeistern Michael Prager (Camfire.media) zeigte, wie Auszubildenden zu echten Markenbotschafter:innen für ihre Unternehmen werden können. Mit einem Video, das die Lehrlinge selbst gestalten, fördern Ausbilder:innen nicht nur das Teambuilding, sondern erlauben auch der nächsten Generation durch die Augen der jetzigen Lehrlinge einen authentischen Blick ins Innere des Betriebs. Seminartipp! Film Ab: Der Imagefilm für Deinen Lehrbetrieb | Inhouse-Seminar   Austausch-Workshops am Nachmittag Der Erfahrungsaustausch über die alltäglichen Herausforderungen von Ausbildenden – und erfolgversprechende Lösungsstrategien – erfreute sich wie jedes Jahr großer Beliebtheit. In zahlreichen Gruppen diskutierten die Teilnehmenden intensiv über die Themen: Erfolgsfaktoren für den Lernfortschritt von Lehrlingen Tipps für die Integration von Lehrlingen ins Team Lehrlingsmotivation: Praxiserfahrungen und Erkenntnisse Professionelle Kommunikation im Generationen-Mix   Auslagern und Zusammenschließen in der Ausbildung In einem mitreißenden Plädoyer für mehr Kooperation von Lehrbetrieben zeigte Mario Derntl (Lehrlingsexperte), wie Betriebe durch den Zusammenschluss oder durch die gezielte Auslagerung von Lehraufgaben gezielt entlastet werden können – und damit auch die Qualität der Lehre sichern. Seminartipp! Ausbilder: Ihre Rechte und Pflichten in der Lehrlingsausbildung | Online-Seminar   Perspektiven für die Lehre in Österreich & Neues aus dem Ministerium Die Pläne und Perspektiven für die Zukunft der Lehrlingsausbildung zeigte der Generalsekretär des Wirtschaftsministeriums, Dr. Severin Gruber, auf. Im Anschluss fasste Mag. Bettina Spieß die neuesten Entwicklungen aus der Abteilung für Berufsausbildung zusammen. Susanna Wendler (WKO Wien) stellte die aktuellen Fördermodelle und geplante Anpassungen vor. Sie ermunterte die Ausbildungsbetriebe, sich die nötige finanzielle Unterstützung für die Lehrausbildung zu sichern.   Keynote: Von Einzelkämpfern zur Arbeitsfamilie – was Teams zusammenführt und zusammenhält In einer fulminanten Abschluss-Keynote rückte Gabriela Konrad den Menschen in den Mittelpunkt moderner Arbeitswelten. Sie zeigte eindrucksvoll, welche zwischenmenschlichen Ebenen eine Zusammenarbeit gelingen lassen und wie die Zuhörenden mit kleinen Schritten erste Veränderungen in ihrem eigenen Berufsalltag bewirken können.   Mit Klick laden Sie das Video und akzeptieren Vimeo-Cookies.
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  • Bewerbungsgespräche führen: Die 5 häufigsten Fehler vermeiden

    Die teuersten Recruiting-Fehler passieren im Bewerbungsgespräch. Führungskräfte reden zu viel, klären Gehalt zu spät und entscheiden nach Bauchgefühl.   Warum gute Interviews trotzdem scheitern Gute Interviews scheitern selten an fehlender Sympathie. Sie scheitern an Unklarheit, Ausweichen und schlecht geführten Gesprächen. So laufen viele Gespräche montagmorgens tatsächlich: formal organisiert, aber inhaltlich schwach geführt. Genau hier entstehen Fehlbesetzungen, frühe Kündigungen und unnötige Kosten. Die folgenden fünf Fehler begegnen uns in der Praxis besonders häufig.  Fehler 1: Unklare Rolle vor dem Gespräch Wenn die Rolle nicht sauber geklärt ist, wird das Interview zur Projektionsfläche. Kandidat:innen erzählen, was gut klingt. Führungskräfte hören, was sie hören wollen. Im Raum entsteht scheinbare Einigkeit, die auf Annahmen basiert. Typischer Dialog: Führungskraft: „Die Rolle entwickelt sich noch, wir sind da flexibel." Kandidat:in: „Genau das suche ich, ich kann vieles übernehmen." Was konkret passiert: Niemand weiß, wofür eingestellt wird. Erwartungen bleiben diffus. Der neue Mitarbeiter oder die neue Mitarbeiterin versteht die Rolle anders als die Führungskraft. Er bzw. sie priorisiert falsch, trifft Entscheidungen am Ziel vorbei. Nach sechs Monaten entsteht Frust auf beiden Seiten. Erst Missverständnis, dann Leistungsdiskussion, dann Trennung. Was das kostet: Fehlbesetzungen binden Ressourcen über Monate. Neben Gehalt fallen Einarbeitung, interne Abstimmung und erneutes Recruiting an. Teams müssen kompensieren, Führung verliert Glaubwürdigkeit. Was Sie morgen anders machen: Vor dem Interview müssen Aufgaben, Erfolgskriterien und Entscheidungsspielräume feststehen. Formulieren Sie im nächsten Gespräch genau diesen Einstieg: „Lassen Sie mich klar beschreiben, was in den ersten zwölf Monaten erwartet wird."   Fehler 2: Die Führungskraft redet zu viel Viele Interviews kippen, weil Führungskräfte erklären, verkaufen und beeindrucken wollen. Der Kandidat bzw. die Kandidatin nickt, stellt wenige Fragen und bleibt inhaltlich vage. Am Ende fühlt sich das Gespräch gut an, liefert aber kaum belastbare Informationen. Das ist kein Kompetenzproblem, sondern ein Strukturproblem. Typischer Dialog: Führungskraft: „Lassen Sie mich kurz erklären, wie wir arbeiten." Kandidat:in: „Klingt spannend, das passt gut zu mir." Was konkret passiert: Der Redeanteil liegt bei der falschen Person. Relevante Schwächen bleiben unentdeckt. Der Kandidat oder die Kandidatin performt im Gespräch, nicht im Job. Relevante Erfahrungen, Denkweisen und Entscheidungsmuster bleiben unsichtbar. Was das kostet: Fehlentscheidungen werden wahrscheinlicher. Teams müssen Defizite später kompensieren. Führung verliert Glaubwürdigkeit, weil die Auswahl nicht nachvollziehbar ist. Produktivität leidet, Führung muss nachsteuern. Was Sie morgen anders machen: 70/30-Regel: Der Kandidat oder die Kandidatin spricht siebzig Prozent der Zeit. Sie steuern mit Fragen, nicht mit Vorträgen. Formulieren Sie im nächsten Gespräch: „Erzählen Sie mir von einer Situation, in der Sie..." statt „Bei uns läuft das so..."   Fehler 3: Gehalt zu spät oder zu unklar ansprechen Das Gehalt wird vertagt, weich formuliert oder bewusst offen gelassen. Im Raum entsteht Hoffnung statt Klarheit. Genau hier verlieren Interviews ihre Steuerungswirkung. Das passiert selbst erfahrenen Führungskräften, weil Harmonie wichtiger scheint als Klarheit. So läuft es falsch: Kandidat:in: „Können Sie etwas zur Vergütung sagen?" Führungskraft: „Das klären wir später, wenn wir weiter sind." So läuft es richtig: Führungskraft: „Für diese Rolle liegt der Rahmen zwischen X und Y. Entscheidend ist der konkrete Beitrag, den wir heute besprechen." Was konkret passiert: Kandidat:innen rechnen sich Spielräume nach oben. Führungskräfte verschieben Entscheidungen. Beide investieren weiter Zeit, obwohl die Passung fraglich ist. Kandidat:innen entwickeln eigene Erwartungen, die nie korrigiert, sondern nur aufgeschoben werden. Was das kostet: In der Beratungspraxis sehen wir häufig kurzfristige Absagen nach Zusage oder frühe Kündigungen. Die Pipeline ist leer, drei Monate Recruiting-Zeit sind verloren. Leerstelle, Überlastung im Team, erneute Suche. Gehaltsklarheit ist keine HR-Aufgabe, sondern Führungsdisziplin. Was Sie morgen anders machen: Sprechen Sie Gehalt nach der fachlichen Klärung an, nicht am Ende. Sagen Sie klar, was der Rahmen ist. Keine Vertröstung, keine Hoffnungen.   Fehler 4: Bauchgefühl ersetzt Struktur Nach dem Gespräch bleibt ein Eindruck, aber keine belastbare Entscheidung. Einzelne Aussagen überstrahlen Schwächen, Sympathie ersetzt Analyse. Der Vergleich zwischen Kandidat:innen wird unmöglich. Typischer Dialog nach dem Interview: Führungskraft: „Irgendwie hatte ich ein gutes Gefühl." HR: „Aber woran machen wir das fest?" Was konkret passiert: Entscheidungen werden emotional begründet. Risiken werden ausgeblendet, weil sie das positive Bild stören. Entscheidungen sind nicht erklärbar. Kritik im Nachhinein trifft die Führungskraft persönlich. Was das kostet: Fehlentscheidungen zeigen sich oft erst nach der Probezeit. Dann ist der Aufwand bereits investiert, Korrekturen sind teuer. Fehlentscheidungen lassen sich nicht korrigieren, ohne Gesichtsverlust. Teams verlieren Vertrauen in Auswahlprozesse. Was Sie morgen anders machen: Kriterien vorab festlegen, Eindrücke dokumentieren, bewusst fragen: „Was spricht gegen die Einstellung?" Struktur schützt Führung, sie schränkt sie nicht ein.   Fehler 5: Vage Zusagen statt klarer Entscheidungen Am Ende des Interviews soll Harmonie bleiben. Zusagen werden weich formuliert, Absagen vertagt. Kandidat:innen interpretieren Aussagen zu ihren Gunsten. So klingt die vage Zusage: Führungskraft: „Wir sind sehr interessiert, das sieht gut aus." Kandidat:in: „Dann gehe ich davon aus, dass wir zusammenkommen." Was konkret passiert: Erwartungen laufen auseinander. Der Start ist belastet, noch bevor er beginnt. Kandidat:innen starten mit falschen Erwartungen oder Unsicherheit. Was das kostet: Enttäuschung auf beiden Seiten. Frühfluktuation, Nachverhandlungen, Vertrauensverlust bereits in der Probezeit. Was Sie morgen anders machen: Zusammenfassen, was entschieden ist, was geprüft wird und bis wann. Eine saubere Entscheidungskommunikation klingt so: „Wir entscheiden bis Freitag. Sie hören spätestens Montag von uns." Klarheit wirkt professioneller als Freundlichkeit.   Was vor dem Interview geklärt sein muss Gute Interviews beginnen nicht mit Fragen, sondern mit Vorbereitung. Ohne diese Klarheit ist jedes Gespräch ein Risiko. Anforderungsprofil: Welche Ergebnisse werden erwartet, nicht nur welche Aufgaben. Woran wird Erfolg gemessen. Muss-Kriterien: Was ist unverzichtbar, was entwickelbar. Keine schwammigen Wunschbilder. Vergütungsrahmen: Realistisch, intern abgestimmt, klar begrenzt. Keine Diskussion ohne diese Klarheit. Entscheidungsspielraum: Wer entscheidet was und wann. Was kann im Gespräch zugesagt werden.   Fazit Bewerbungsgespräche zeigen Führungsqualität. Wer strukturiert vorbereitet, klar fragt und früh Erwartungen klärt, reduziert Risiken massiv. Besonders beim Gehalt entscheidet Klarheit über Erfolg oder Misserfolg. In der Beratungspraxis zeigt sich immer wieder: Die teuersten Interview-Fehler entstehen nicht durch falsche Kandidat:innen, sondern durch schlecht geführte Gespräche.   Autor: Dr. Conrad Pramböck Seminartipp: Bewerbungsgespräche professionell führen
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  • Vom Mitarbeitenden zur Führungskraft: Die ersten 90 Tage entscheiden

    Der Schritt vom Mitarbeiter bzw. von Mitarbeiterin zur Führungskraft ist der schwierigste Karrierewechsel. Viele scheitern in den ersten Monaten, weil sie zu kollegial bleiben oder Konflikte vermeiden.   Warum dieser Wechsel so schwierig ist Der Schritt von der Fachrolle in die Führung ist kein Upgrade, sondern ein Rollenbruch. Was sich gestern noch richtig angefühlt hat, wirkt heute falsch. Nähe, Loyalität und Fachkompetenz verlieren ihre alte Funktion. Stattdessen zählen Klarheit, Haltung und Entscheidungsfähigkeit. Diese Unsicherheit erleben fast alle neuen Führungskräfte. Sie ist normal und überwindbar. Besonders in den ersten 90 Tagen zeigt sich, ob jemand Führung annimmt oder ihr ausweicht.   Fehler 1: Zu lange Kollege bzw. Kollegin bleiben Im ersten Monat wollen viele neue Führungskräfte niemanden vor den Kopf stoßen. Entscheidungen werden weich formuliert, Erwartungen relativiert. Das fühlt sich fair an, ist aber wirkungslos. Das Team spürt die Unsicherheit und beginnt zu testen. Typischer Dialog: Mitarbeiter:in: „Sollen wir das jetzt wirklich so machen?" Neue Führungskraft: „Wir schauen mal, was für alle passt." Was im ersten Monat passiert: Entscheidungen werden diskutiert, aber nicht umgesetzt. Mitarbeitende warten ab, statt zu handeln. Jeder arbeitet nach eigener Logik. Prioritäten unterscheiden sich, Abstimmung wird mühsam. Monat 3: Das Team läuft auseinander. Führung wirkt provisorisch. Monat 6: Autorität wird offen infrage gestellt. Monat 12: Führungskraft gilt als nett, aber nicht durchsetzungsfähig. Die Führungskraft verliert früh Steuerung, ohne es zu bemerken. Was Sie in Woche 1 tun: Sagen Sie im Team klar: „Meine Rolle hat sich geändert. Ich treffe jetzt bestimmte Entscheidungen." Das ist unangenehm, besonders wenn man gestern noch Teil der Gruppe war. Aber Klarheit schafft Sicherheit für alle.   Fehler 2: Gehaltsverantwortung unterschätzen Neue Führungskräfte sehen Gehalt oft als HR-Thema. Sie leiten Fragen weiter oder verstecken sich hinter Vorgaben. Das fühlt sich sicher an, kostet aber Vertrauen. Mitarbeitende erwarten keine Entscheidung, sondern Einordnung. Genau hier liegt der Hebel, den Sie bewusst setzen können. So klingt Ausweichen: Mitarbeiter:in: „Wie sehen Sie meine Entwicklung beim Gehalt?" Neue Führungskraft: „Das liegt bei HR, da habe ich wenig Einfluss." So klingt Haltung: Neue Führungskraft: „Ich entscheide das nicht allein, aber ich kann Ihnen erklären, wie Ihre Leistung eingeordnet wird und was realistisch ist." Was im ersten Monat passiert: Mitarbeitende merken, dass Gehaltsthemen ins Leere laufen. Leistung wird nicht eingeordnet. Gute Mitarbeitende fühlen sich unsichtbar, schwächere sicher. Monat 3: Frust entsteht, weil Perspektive fehlt. Monat 6: Leistungsträger:innen kündigen. Nicht wegen der Zahl, sondern wegen fehlender Orientierung. Das Team lernt, dass Einsatz keinen Unterschied macht. Mehrbelastung für die Verbleibenden, Vertrauensverlust im Team. In der Beratungspraxis sehen wir häufig, dass neue Führungskräfte Gehaltsverantwortung nach oben delegieren und dadurch nach unten Vertrauen verlieren. Gehaltsverantwortung ist keine Ausnahmeaufgabe, sondern tägliche Führung. Was Sie in Monat 1 tun: Klären Sie für sich: Was kann ich bei Gehalt erklären, auch wenn ich nicht allein entscheide? Bereiten Sie sich auf das erste Gehaltsgespräch vor, als wäre es ein Führungstest. Das ist es nämlich.   Fehler 3: Konflikte vermeiden statt führen Der Wunsch nach Harmonie ist stark, besonders am Anfang. Kritik wird abgeschwächt, Leistungsthemen vertagt. Das fühlt sich menschlich an, wirkt aber unklar. Konflikte verschwinden nicht, sie verschieben sich. Das passiert selbst erfahrenen Fachkräften beim Wechsel in Führung. Typischer Dialog: Mitarbeiter:in: „Das war zeitlich schwierig." Neue Führungskraft: „Ja, wir sind alle gerade stark belastet." Was im ersten Monat passiert: Probleme werden nicht benannt. Standards bleiben unklar. Standards sinken schleichend. Leistung wird verhandelbar. Monat 3: Leistung schwankt, ohne Konsequenzen. Monat 6: Führungskraft muss plötzlich hart eingreifen. Beziehungen sind dann bereits belastet. Was Sie in Woche 1 tun: Führen Sie früh Einzelgespräche. Sprechen Sie Erwartungen klar aus. Je früher Sie Standards setzen, desto weniger emotional werden Gespräche später. Frühe Klarheit reduziert Konflikte, sie verstärkt sie nicht.   Fehler 4: Sich innerlich nicht neu positionieren Viele neue Führungskräfte handeln anders, fühlen sich aber noch wie Fachkolleg:innen. Diese innere Unsicherheit wird spürbar. Entscheidungen werden erklärt, statt vertreten. Autorität wirkt geliehen, nicht eingenommen. Typischer Dialog: Neue Führungskraft: „Ich weiß nicht, ob das die beste Lösung ist, aber wir probieren es mal." Was im ersten Monat passiert: Führung wirkt zögerlich. Mitarbeitende suchen Orientierung bei informellen Meinungsführer:innen. Informelle Hierarchien bilden sich schnell, wenn formale Führung zögert. Monat 3: Mitarbeitende suchen Orientierung woanders. Monat 6: Entscheidungen werden umgangen oder diskutiert. Führungskraft verliert Gestaltungsmacht. Was Sie in Monat 1 tun: Klären Sie Ihr Selbstbild. Sie müssen nicht alles wissen, aber zu Entscheidungen stehen. Sagen Sie „Ich habe entschieden" statt „Ich glaube, wir sollten vielleicht". Das fühlt sich anfangs hart an, ist aber klar.   Die ersten 90 Tage: Was jetzt wirklich zählt Die ersten Wochen setzen den Rahmen für alles, was folgt. Was Sie jetzt nicht klären, kehrt später als Konflikt zurück. Nähe verändert sich, Verantwortung wächst. Das fühlt sich oft einsam an, ist aber normal. Deshalb ist es wichtig, jetzt bewusst Struktur zu schaffen. Tag 1: Benennen Sie im Team, dass sich Ihre Rolle geändert hat. Keine lange Erklärung, nur Klarheit. Woche 1: Führen Sie erste Einzelgespräche. Hören Sie zu, setzen Sie erste Erwartungen. Monat 1: Treffen Sie bewusst kleinere Entscheidungen selbst. Üben Sie Haltung in überschaubaren Situationen. Monat 3: Klären Sie Gehaltslogik, bevor Mitarbeitende danach fragen. Bereiten Sie sich vor, erklären Sie Einordnung, zeigen Sie Perspektive.   Praktische Schritte für den Übergang Rollenwechsel sichtbar machen: Sprechen Sie offen an, dass sich Ihre Rolle verändert hat. Keine Rechtfertigung, nur Klarheit. Einzelgespräche strukturieren: Regelmäßig, nicht nur bei Problemen. Erwartungen klären, Leistung einordnen. Haltung üben: Entscheidungen klar formulieren, nicht relativieren. Sagen Sie „Ich habe entschieden" statt „Wir könnten vielleicht". Gehaltsverantwortung annehmen: Auch wenn HR unterstützt: Sie sind die wichtigste Ansprechperson für Einordnung und Perspektive. Spannung aushalten: Führung bedeutet, Nähe neu zu definieren. Das ist trainierbar und wird leichter.   Fazit Der Wechsel in die Führung fühlt sich oft unsicher an. Das ist normal. Entscheidend ist, ob Sie Verantwortung annehmen oder vermeiden. Besonders bei Gehalt, Konflikten und Entscheidungen zeigt sich Führungsreife. In der Beratungspraxis sehen wir immer wieder: Neue Führungskräfte scheitern nicht an fehlendem Können, sondern an fehlender Klarheit in den ersten Monaten. Wer früh Haltung zeigt, gewinnt Vertrauen. Führung wird nicht verliehen, sie wird eingenommen.   Autor: Dr. Conrad Pramböck Seminartipp: Vom Mitarbeitenden zur Führungskraft
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WEKA Business Solutions und Forum Verlag Herkert sind nun FM Forum Business Solutions GmbH

Wien, 18. Mai 2026 - Die WEKA Business Solutions GmbH und die FVH Forum Verlag Herkert GmbH sind verschmolzen. Seit 18. Mai 2026 sind wir gemeinsam die FM Forum Business Solutions GmbH, ein Unternehmen der FORUM MEDIA GROUP.

Der Zusammenschluss bietet Ihnen ein größeres Angebot:

 
Ihre gewohnten Ansprechpersonen und Angebote bleiben erhalten – mit neuen Möglichkeiten für kundenorientierte Lösungen.


Die FORUM Akademie bietet praxisorientierte Seminare, Lehrgänge, Konferenzen und Online-Schulungen in den Bereichen Arbeitsrecht & HR, Arbeitssicherheit & Technik, Assistenz & Office Management, Bau & Immo, Finance & Controlling, Führung & Kompetenzen, Gesundheit & Pflege, Haftung & Compliance, IT & Datenschutz, Künstliche Intelligenz, Lehre & Berufsausbildung bis hin zu Nachhaltigkeit & Lieferkette

 

Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung unserer Referentinnen und Referenten, die Ihnen neben Fachwissen auch Anwendungsfälle zur Umsetzung in der täglichen Praxis vermitteln. Unsere Seminare schaffen durch den Austausch mit Fach- und Führungskräften anderer Unternehmen eine wichtige Basis für Ihr berufliches Netzwerk und Ihr Vorankommen.

 

Bei der Wahl Ihres Weiterbildungsangebots profitieren Sie von den Vorteilen der verschiedenen Formate: Neben Präsenz- und Online-Formaten (Online-Seminare, Online-Kurse, Webinare, E-Mail-Seminare) bieten wir Ihnen auch maßgeschneiderte Inhouse-Seminare

 

Für Ihre Inhouse-Schulung stehen Ihnen alle Seminarthemen unseres Seminarprogramms zur Verfügung, welche wir gerne auf Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Wir garantieren Ihnen Unternehmensbezug, Passgenauigkeit und ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

Als Seminaranbieter ist unser Anspruch, Ihnen persönlich und Ihrem Unternehmen Weiterbildungsangebote zu bieten, die Sie gezielt und wirkungsvoll voranbringen! 

 

Deshalb zeichnet sich das Seminarangebot der FORUM Akademie durch 

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