Die Begleitung und Betreuung von Menschen, die sich in der Endphase ihres Lebens befinden, ist eine ebenso wertvolle wie schwierige Aufgabe, die Pflegende oft an ihre persönlichen Grenzen bringt.
Um beruflich Pflegende bei der Bewältigung der medizinischen, psychologischen und sozialen Herausforderungen zu unterstützen, haben wir gemeinsam mit einem Expertenteam ein E-Learning entwickelt, das den Teilnehmern sowohl theoretisches und praktisches Wissen als auch ein tieferes Verständnis für diesen vielschichtigen Verantwortungsbereich vermittelt.
Ihr Nutzen
Im E-Learning DEKRA-zertifizierte:r Palliativbegleiter:in erfahren Teilnehmende, wie sie...
- Angehörigengespräche professionell führen und Familienmitglieder aktiv in die Betreuung einbeziehen können,
- palliative Symptome erfassen und wie sich diese lindern lassen,
- wichtige rechtlich und fachlich relevante Kriterien der Palliativpflege erfüllen,
- interprofessionelle Zusammenarbeit gestalten können,
- sich selbst vor Überlastung und Burnout schützen.
Zielgruppe
Das E-Learning ist besonders sinnvoll für:
- Examinierte Alten-, Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger:innen
- Medizinische Fachangestellte
- Mitarbeiter:innen in Krankenkassen und Sanitätshäusern
- Ärzte:innen und Apotheker:innen in Kliniken, ambulanter/stationärer Pflege und Arztpraxen
Hinweis: Das Angebot richtet sich ausschließlich an Gesundheits-und Pflegeeinrichtungen.
Seminarinhalte
Modul 1 Einführung in die Palliativbegleitung
Fachkompetenz: Sterben und Tod als existentielle Phänomene begreifen
Personale Kompetenz: Die eigene Haltung reflektieren und ausbilden
Kranksein, Sterben und Tod als existenzielle Bedrohungen
Sterbephasen
- Die fünf Sterbephasen nach Kübler-Ross
- Die drei Stadien im Sterbeprozess nach Renz
- Die vier Sterbephasen nach Jonen-Thielemann
Diversität am Lebensende und menschenwürdiges Sterben
Individuelle und gesellschaftliche Herausforderungen
- Sterben und Trauer als psychosoziale Herausforderung
- Versorgungsgerechtigkeit (Rechte des Sterbenden nach David Kessler; Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen)
Modul 2 Palliative Care als Bestandteil unseres Gesundheitswesens
Fachkompetenz: Orientierung bezüglich der Strukturen und der Organisation von Palliative Care
Historie der Versorgungsstrukturen am Lebensende
Versorgung am Lebensende und Palliativversorgung
Versorgungsformen und Modelle der Palliativversorgung
Modul 3 Schwerstkranke und sterbende Menschen begleiten
Fachkompetenz: Grundlegende Inhalte zu relevanten Phänomenen und Konzepten vermitteln
Personale Kompetenz: Gegenstand „Lebensende“ verdeutlichen
Krankheitsverläufe am Lebensende
Besondere Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen
Lebensqualität und persönliche Lebensgestaltung
Medizinische, psychische, soziale und spirituelle Herausforderungen
Möglichkeiten der Palliativpflege
Kommunikation mit Schwerstkranken, Sterbenden und Angehörigen
Palliativpflege für besondere Gruppen
Menschen mit Behinderungen
Menschen mit Demenz
Modul 4 Symptomkontrolle in der Palliativversorgung
Fachkompetenz: Basiswissen zu Symptomen und Symptomkontrolle vermitteln
Personale Kompetenz: Eigene Position und Aufgaben in nicht spezialisierten Settings
Symptomerfassung und -kontrolle
- Schmerz
- Luftnot
- Todesrasseln
- Durst und Mundtrockenheit
- Ablehnung von Speisen und Getränken
- Juckreiz
- Übelkeit und Erbrechen
- Angst und Unruhe
Symptomerfassung bei besonderen Gruppen (Menschen mit fortgeschrittener Demenz, mit schweren neurologischen
Erkrankungen wie Apoplex, Parkinson, Schädel-Hirn-Trauma, ALS etc.)
Modul 5 Angebote für mehr Lebensqualität (Praxiskonzepte)
Fachkompetenz: Wissen und Fertigkeiten für konkrete Situationen vermitteln; Weitervermittlungsmöglichkeiten aufzeigen
Personale Kompetenz: Selbsterfahrung zur differenzierten Anwendung/Vermittlung
Kunst, Musik und Kreativität
Grundlagen und Einsatz der basalen Stimulation
Aromatherapie – Berührung
Nonverbale Kommunikation
Modul 6 Interprofessionelle Zusammenarbeit
Fachkompetenz: Fertigkeiten zur Kommunikation im Team ausbilden; Wissen und mögliche Organisationsstrukturen
Personale Kompetenz: Haltung zu interprofessioneller Zusammenarbeit erlangen
Ehrenamtliche und professionelle Teammitglieder
Netzwerke in Palliative Care
Kommunikation im Team
- Kollegiale Beratung
- Kollegiale Fallbesprechung
- Dokumentation und Transparenz
Modul 7 Angehörige und Bezugspersonen begleiten und stärken
Fachkompetenz: Wissen um relevante Konzepte sowie Angebote und Kommunikationstechniken
Personale Kompetenz: Haltungsbildung bezüglich der Relevanz von Angehörigen und ihrer eigenen Bedürfnisse
Familiensysteme und Rollen
Angehörige in der Sterbebegleitung
- Belastungen, Ängste und Sorgen von Angehörigen
- Angehörigengespräche führen
- Biographiearbeit mit Angehörigen
- Angehörige als Mitglieder des Teams
Trauer und Abschiedskultur
- Trauerrituale und Bestattung
- Das Todesverständnis bei Kindern
Beratungsmöglichkeiten für Familien und Angehörige während und nach der Sterbebegleitung
Modul 8 Lebenssinn und Vorstellungen zum Tod
Fachkompetenz: Wissen um praktische, relevante Diversitätsaspekte
Personale Kompetenz: Ausbilden einer Haltung
Lebenssinn und -ende
- Spiritualität für Betroffene, Angehörige und Helfer
- Jenseitsvorstellungen
- Sterben und Tod in Literatur, Kunst und Musik
Würde am Ende des Lebens
Respektvoller Umgang mit verstorbenen Menschen
Modul 9 Ethik und Recht
Fachkompetenz: Wissen zu grundlegenden ethisch-rechtlichen Konzepten und Gesetzesgrundlagen
Personale Kompetenz: Reflexive Haltung zum ethisch-rechtlichen Kontext ausbilden
Ethik
- Grundlagen der Ethik in Medizin und Gesundheitswesen
- In der Palliativpflege ethisch decken, entscheiden und handeln
Recht
- Vorsorge, Vorausplanung, Patientenverfügung und Selbstbestimmung
- Gesetzesgrundlagen zu Hospiz- und Palliativversorgung
Sterbehilfe
Modul 10 Psychohygiene für pflegende Personen
Personale Kompetenz: Stärkung der Selbstpflegekompetenz auf allen Ebenen
Schutz vor Überlastung und Burnout
- Grenzen erkennen und Umgang mit diesen umgehen
- Resilienz und Umgang mit Belastung
- Entspannungs- und Aktivierungstechniken
- Kreative Strategien zur Stressbewältigung
- Schlaf
- Rituale
Humor am Lebensende
Methodik:
Das E-Learning besteht aus 10 Modulen, die zweiwöchentlich auf dem Online-Lernportal freigeschaltet werden. Alle Inhalte sind 24/7 verfügbar. So können Teilnehmer jederzeit entscheiden, wann und wo sie lernen.
Die Inhalte wurden mit größter Sorgfalt von erfahrenen Palliativpflegeexperten entwickelt, die wissen, worauf es
bei einer würdevollen Betreuung am Lebensende ankommt.
Häufig auftretende Herausforderungen der Palliativpflege werden mithilfe von Videos thematisiert.
Zu jedem Modul gibt es ein Skript, das ausführlich auf die Inhalte des Moduls eingeht und gleichzeitig als praktisches Nachschlagewerk dient. Selbstkontrollfragen sichern den Lernerfolg der Teilnehmer und bereiten sie optimal auf die Abschlussprüfung vor.
Abschluss: optionale DEKRA-Prüfung
Nach der Bearbeitung aller Schulungsinhalte haben Teilnehmende die Möglichkeit, eine Prüfung bei der DEKRA Certification GmbH abzulegen. Die Prüfung kann online oder an einem DEKRA-Prüfungsstandort absolviert werden und besteht aus einem Multiple-Choice-Testverfahren.
Teilnahmevoraussetzungen für das E-Learning:
Keine
Teilnahmevoraussetzungen für die optionale DEKRA-Prüfung:
Die Teilnahme an der Prüfung unterliegt den folgenden Zulassungsvoraussetzungen:
- Abgeschlossene Berufsausbildung oder höherwertige Ausbildung (Pflegekräfte, medizinisches Fachpersonal)
- Eine mindestens 1-jährige einschlägige Berufspraxis in Vollzeit
Wir prüfen gerne kostenlos und individuell, ob Sie die Voraussetzungen zur Teilnahme an der DEKRA-Prüfung erfüllen.
Zertifizierung
Nach Bearbeitung aller Unterlagen des E-Learnings können Teilnehmende ihre digitale Teilnahmebescheinigung auf dem Online-Lernportal herunterladen.
Optional haben sie zusätzlich die Möglichkeit, eine DEKRA-Prüfung abzulegen, um das Zertifikat „DEKRA-zertifizierte/r Palliativbegleiter/in“ zu erhalten. Die Anmeldung zur DEKRA-Prüfung erfolgt nach Beendigung des E-Learnings.
Die Prüfung kann online oder an einem DEKRA-Prüfungsstandort abgelegt werden.
Die Prüfung erfolgt schriftlich und besteht aus 40 Multiple-Choice-Fragen (MC-Fragen). Die Dauer der Prüfung beträgt 60 Minuten. Die mögliche Höchstpunktzahl beträgt 40 Punkte. Bei der Prüfung sind keine Hilfsmittel zugelassen.
Im Online-Lernportal finden Teilnehmende des E-Learnings weiterführende Informationen zu Prüfungsanmeldung und -ablauf.
Die Prüfungsgebühr (in Höhe von EUR 90,- zzgl. MwSt.) ist nicht in der Teilnahmegebühr enthalten und wird gesondert durch die DEKRA Certification GmbH in Rechnung gestellt.
Die Begleitung und Betreuung von Menschen, die sich in der Endphase ihres Lebens befinden, ist eine ebenso wertvolle wie schwierige Aufgabe, die Pflegende oft an ihre persönlichen Grenzen bringt.
Um beruflich Pflegende bei der Bewältigung der medizinischen, psychologischen und sozialen Herausforderungen zu unterstützen, haben wir gemeinsam mit einem Expertenteam ein E-Learning entwickelt, das den Teilnehmern sowohl theoretisches und praktisches Wissen als auch ein tieferes Verständnis für diesen vielschichtigen Verantwortungsbereich vermittelt.
Ihr Nutzen
Im E-Learning DEKRA-zertifizierte:r Palliativbegleiter:in erfahren Teilnehmende, wie sie...
- Angehörigengespräche professionell führen und Familienmitglieder aktiv in die Betreuung einbeziehen können,
- palliative Symptome erfassen und wie sich diese lindern lassen,
- wichtige rechtlich und fachlich relevante Kriterien der Palliativpflege erfüllen,
- interprofessionelle Zusammenarbeit gestalten können,
- sich selbst vor Überlastung und Burnout schützen.
Zielgruppe
Das E-Learning ist besonders sinnvoll für:
- Examinierte Alten-, Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger:innen
- Medizinische Fachangestellte
- Mitarbeiter:innen in Krankenkassen und Sanitätshäusern
- Ärzte:innen und Apotheker:innen in Kliniken, ambulanter/stationärer Pflege und Arztpraxen
Hinweis: Das Angebot richtet sich ausschließlich an Gesundheits-und Pflegeeinrichtungen.
Seminarinhalte
Modul 1 Einführung in die Palliativbegleitung
Fachkompetenz: Sterben und Tod als existentielle Phänomene begreifen
Personale Kompetenz: Die eigene Haltung reflektieren und ausbilden
Kranksein, Sterben und Tod als existenzielle Bedrohungen
Sterbephasen
- Die fünf Sterbephasen nach Kübler-Ross
- Die drei Stadien im Sterbeprozess nach Renz
- Die vier Sterbephasen nach Jonen-Thielemann
Diversität am Lebensende und menschenwürdiges Sterben
Individuelle und gesellschaftliche Herausforderungen
- Sterben und Trauer als psychosoziale Herausforderung
- Versorgungsgerechtigkeit (Rechte des Sterbenden nach David Kessler; Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen)
Modul 2 Palliative Care als Bestandteil unseres Gesundheitswesens
Fachkompetenz: Orientierung bezüglich der Strukturen und der Organisation von Palliative Care
Historie der Versorgungsstrukturen am Lebensende
Versorgung am Lebensende und Palliativversorgung
Versorgungsformen und Modelle der Palliativversorgung
Modul 3 Schwerstkranke und sterbende Menschen begleiten
Fachkompetenz: Grundlegende Inhalte zu relevanten Phänomenen und Konzepten vermitteln
Personale Kompetenz: Gegenstand „Lebensende“ verdeutlichen
Krankheitsverläufe am Lebensende
Besondere Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen
Lebensqualität und persönliche Lebensgestaltung
Medizinische, psychische, soziale und spirituelle Herausforderungen
Möglichkeiten der Palliativpflege
Kommunikation mit Schwerstkranken, Sterbenden und Angehörigen
Palliativpflege für besondere Gruppen
Menschen mit Behinderungen
Menschen mit Demenz
Modul 4 Symptomkontrolle in der Palliativversorgung
Fachkompetenz: Basiswissen zu Symptomen und Symptomkontrolle vermitteln
Personale Kompetenz: Eigene Position und Aufgaben in nicht spezialisierten Settings
Symptomerfassung und -kontrolle
- Schmerz
- Luftnot
- Todesrasseln
- Durst und Mundtrockenheit
- Ablehnung von Speisen und Getränken
- Juckreiz
- Übelkeit und Erbrechen
- Angst und Unruhe
Symptomerfassung bei besonderen Gruppen (Menschen mit fortgeschrittener Demenz, mit schweren neurologischen
Erkrankungen wie Apoplex, Parkinson, Schädel-Hirn-Trauma, ALS etc.)
Modul 5 Angebote für mehr Lebensqualität (Praxiskonzepte)
Fachkompetenz: Wissen und Fertigkeiten für konkrete Situationen vermitteln; Weitervermittlungsmöglichkeiten aufzeigen
Personale Kompetenz: Selbsterfahrung zur differenzierten Anwendung/Vermittlung
Kunst, Musik und Kreativität
Grundlagen und Einsatz der basalen Stimulation
Aromatherapie – Berührung
Nonverbale Kommunikation
Modul 6 Interprofessionelle Zusammenarbeit
Fachkompetenz: Fertigkeiten zur Kommunikation im Team ausbilden; Wissen und mögliche Organisationsstrukturen
Personale Kompetenz: Haltung zu interprofessioneller Zusammenarbeit erlangen
Ehrenamtliche und professionelle Teammitglieder
Netzwerke in Palliative Care
Kommunikation im Team
- Kollegiale Beratung
- Kollegiale Fallbesprechung
- Dokumentation und Transparenz
Modul 7 Angehörige und Bezugspersonen begleiten und stärken
Fachkompetenz: Wissen um relevante Konzepte sowie Angebote und Kommunikationstechniken
Personale Kompetenz: Haltungsbildung bezüglich der Relevanz von Angehörigen und ihrer eigenen Bedürfnisse
Familiensysteme und Rollen
Angehörige in der Sterbebegleitung
- Belastungen, Ängste und Sorgen von Angehörigen
- Angehörigengespräche führen
- Biographiearbeit mit Angehörigen
- Angehörige als Mitglieder des Teams
Trauer und Abschiedskultur
- Trauerrituale und Bestattung
- Das Todesverständnis bei Kindern
Beratungsmöglichkeiten für Familien und Angehörige während und nach der Sterbebegleitung
Modul 8 Lebenssinn und Vorstellungen zum Tod
Fachkompetenz: Wissen um praktische, relevante Diversitätsaspekte
Personale Kompetenz: Ausbilden einer Haltung
Lebenssinn und -ende
- Spiritualität für Betroffene, Angehörige und Helfer
- Jenseitsvorstellungen
- Sterben und Tod in Literatur, Kunst und Musik
Würde am Ende des Lebens
Respektvoller Umgang mit verstorbenen Menschen
Modul 9 Ethik und Recht
Fachkompetenz: Wissen zu grundlegenden ethisch-rechtlichen Konzepten und Gesetzesgrundlagen
Personale Kompetenz: Reflexive Haltung zum ethisch-rechtlichen Kontext ausbilden
Ethik
- Grundlagen der Ethik in Medizin und Gesundheitswesen
- In der Palliativpflege ethisch decken, entscheiden und handeln
Recht
- Vorsorge, Vorausplanung, Patientenverfügung und Selbstbestimmung
- Gesetzesgrundlagen zu Hospiz- und Palliativversorgung
Sterbehilfe
Modul 10 Psychohygiene für pflegende Personen
Personale Kompetenz: Stärkung der Selbstpflegekompetenz auf allen Ebenen
Schutz vor Überlastung und Burnout
- Grenzen erkennen und Umgang mit diesen umgehen
- Resilienz und Umgang mit Belastung
- Entspannungs- und Aktivierungstechniken
- Kreative Strategien zur Stressbewältigung
- Schlaf
- Rituale
Humor am Lebensende
Methodik:
Das E-Learning besteht aus 10 Modulen, die zweiwöchentlich auf dem Online-Lernportal freigeschaltet werden. Alle Inhalte sind 24/7 verfügbar. So können Teilnehmer jederzeit entscheiden, wann und wo sie lernen.
Die Inhalte wurden mit größter Sorgfalt von erfahrenen Palliativpflegeexperten entwickelt, die wissen, worauf es
bei einer würdevollen Betreuung am Lebensende ankommt.
Häufig auftretende Herausforderungen der Palliativpflege werden mithilfe von Videos thematisiert.
Zu jedem Modul gibt es ein Skript, das ausführlich auf die Inhalte des Moduls eingeht und gleichzeitig als praktisches Nachschlagewerk dient. Selbstkontrollfragen sichern den Lernerfolg der Teilnehmer und bereiten sie optimal auf die Abschlussprüfung vor.
Abschluss: optionale DEKRA-Prüfung
Nach der Bearbeitung aller Schulungsinhalte haben Teilnehmende die Möglichkeit, eine Prüfung bei der DEKRA Certification GmbH abzulegen. Die Prüfung kann online oder an einem DEKRA-Prüfungsstandort absolviert werden und besteht aus einem Multiple-Choice-Testverfahren.
Teilnahmevoraussetzungen für das E-Learning:
Keine
Teilnahmevoraussetzungen für die optionale DEKRA-Prüfung:
Die Teilnahme an der Prüfung unterliegt den folgenden Zulassungsvoraussetzungen:
- Abgeschlossene Berufsausbildung oder höherwertige Ausbildung (Pflegekräfte, medizinisches Fachpersonal)
- Eine mindestens 1-jährige einschlägige Berufspraxis in Vollzeit
Wir prüfen gerne kostenlos und individuell, ob Sie die Voraussetzungen zur Teilnahme an der DEKRA-Prüfung erfüllen.
Zertifizierung
Nach Bearbeitung aller Unterlagen des E-Learnings können Teilnehmende ihre digitale Teilnahmebescheinigung auf dem Online-Lernportal herunterladen.
Optional haben sie zusätzlich die Möglichkeit, eine DEKRA-Prüfung abzulegen, um das Zertifikat „DEKRA-zertifizierte/r Palliativbegleiter/in“ zu erhalten. Die Anmeldung zur DEKRA-Prüfung erfolgt nach Beendigung des E-Learnings.
Die Prüfung kann online oder an einem DEKRA-Prüfungsstandort abgelegt werden.
Die Prüfung erfolgt schriftlich und besteht aus 40 Multiple-Choice-Fragen (MC-Fragen). Die Dauer der Prüfung beträgt 60 Minuten. Die mögliche Höchstpunktzahl beträgt 40 Punkte. Bei der Prüfung sind keine Hilfsmittel zugelassen.
Im Online-Lernportal finden Teilnehmende des E-Learnings weiterführende Informationen zu Prüfungsanmeldung und -ablauf.
Die Prüfungsgebühr (in Höhe von EUR 90,- zzgl. MwSt.) ist nicht in der Teilnahmegebühr enthalten und wird gesondert durch die DEKRA Certification GmbH in Rechnung gestellt.
Referent:innen
Dr. Christine Dunger

Tätigkeit
Examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, BScN und MSc an der Universität Witten/Herdecke (UW/H). Ph.D. Dissertation im Doktorandenkolleg der UW/H (2017).
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik im Gesundheitswesen und am Lehrstuhl für Sozialphilosophie und Ethik im Gesundheitswesen der Universität Witten/Herdecke und am Institut für Pflegewissenschaft und -praxis der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg. Dozententätigkeit an verschiedenen Hochschulen. Mitherausgeberin der Buchreihe „Palliative Care und Forschung“ bei Springer VS, der Zeitschrift „Pflege & Gesellschaft“ sowie Beiratsmitglied der „pflegen:palliativ“. Mitglied der Ethikkommission der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft.
Susanne Haller

Tätigkeit
Krankenschwester, Palliative Care Fachkraft, Personzentrierte Beraterin (GwG), Supervisorin und Coach (DGSv); Kursleiterin (DGP), Trauerbegleiterin und Qualifizierende für Trauerbegleitung (BVT), Leitung der Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie®
Manuela Schallenburger

Tätigkeit
Manuela Schallenburger war seit Abschluss der Ausbildung bis auf eine kurze Ausnahme durchgehend im Palliative Care Bereich tätig und konnte viel Praxiserfahrung sammeln. Aktuell ist sie Lehrkoordinatorin und Dozentin für das Fach Palliative Care im Humanmedizinstudium der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Zusätzlich unterrichtet sie zu Palliative Care Themen in der Pflegeausbildung und pflegerischen Fort- und Weiterbildungen. Ein weiteres großes aktuelles Projekt ist ihre Dissertation zur Identifikation palliativer Patienten auf Intensivstationen.